Lust & Frust (Woche 53)

Lust: Die Silvesterfeier in Zürich.
Friedlicher Jahresausklang bei gutem Wetter inkl. Vollmond (!), angenehmer Temperatur und einem herrlichen Feuerwerk. Was will man mehr. Das neue Jahr kann beginnen.
Mit dem alkoholisierten Gejole hunderter Secondos wird man wohl an solchen Veranstaltungen künftig leben müssen. Bezeichnend war, dass unmittlerbar neben mir 6 junge Mädchen aus Deutschland standen, welche herzlich, fröhlich und vor allem gesittet dem Jahreswechsel entgegenfieberten…

Frust: Die Neujahrsansprache von Bundespräsidentin Doris Leuthard. Dunkle Haare, schwarze Kleider und ebensolche Fingernägel. Sie sah beinahe aus wie eine Gestalt aus «Lord of the Rings». Keine Ahnung, ob das ihre Idee war oder diejenige eines genialen Typenberaters!? Tut man so Optimismus verbreiten, in dem man in solch dunkler Erscheinung eine ziemlich langweilige Beerdingungsrede herunter betet ohne auch kaum einmal ein wenig zu Lächeln? Jedes Wort zum Sonntag hat mehr Pep und Charme… Schade, aber so bekommt das Image dieser ehemaligen Scheidungsanwältin aus dem Aargau nie etwas Auftrieb. Das ist ähnlich wie bei der 10vor10-Moderatorin Wille. Wenn ich die sehe, habe ich jedesmal das Gefühl, sie frage demnächst, ob ich Kaffee oder Tee wolle (sie war zuvor Flight Attendant)…
A propos Typenberater: Man stellt NIEMALS Blumen VOR ein Gemälde!

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Die 1.-Mai-Feier abschaffen

Schauplatz Seepromenade, Zürich, Nachmittag am Tag der Arbeit: Zehntausende Menschen geniessen den herrlichen Tag – friedlich. Szenenwechsel: Zur gleichen Zeit zieht eine Hundertschaft von Querköpfen randalierend durch den Kreis 4 und hinterlässt dort eine Spur der Verwüstung und Zerstörung: versprayte Fassaden, demolierte Autos, eingeschlagene Scheiben und zerstörte Verkehrsanlagen und Tramhaltestellen – Schäden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken. Die Teilnehmer an der unbewilligten Nachdemonstration am 1. Mai haben wieder ihre hässlichste Fratze gezeigt und einmal mehr bewiesen, dass sie völlig unbelehrbar und unverbesserlich sind. Es geht den Krawallmachern nur um rohe Gewalt und destruktives Verhalten, aber sicher nicht um politische Inhalte oder Forderungen.

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Kabarettist César Keiser ist tot

César „Cés“ Keiser (* 4. April 1925 in Basel; † 25. Februar 2007 in Zürich; eigentlich Hanspeter Keiser), Bürger von Basel und Zug, war ein Schweizer Kabarettist.

Schweizer Kult-Kabarettist stirbt 81-jährig.

«Cés» Keiser, der «Grand Old Man» des politischen Kabaretts der Schweiz, ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 81 Jahren an einem Herzversagen, wie sein Sohn Lorenz Keiser mitteilte.

«Cés» Keiser, mit bürgerlichem Vornamen Hanspeter, wurde am 4. April 1925 in Basel geboren. Er machte vorerst eine Ausbildung zum Fachlehrer in Zeichnen, Schreiben und Handarbeiten. 1947 gründete er mit Kollegen das Studentencabaret «Kikeriki». Ein paar Jahre später wechselte er als Autor ans Cabaret «Fédéral». In dieser Formation wurde er in den 50-er Jahren berühmt.

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Maria Schell gestorben

Maria Schell (* 15. Januar 1926 in Wien; † 26. April 2005 in Preitenegg, Kärnten mit vollem Namen Maria Margarete Anna Schell) war eine österreichisch-schweizerische Schauspielerin. Sie war einer der größten Stars des deutschsprachigen Films der 1950er und 1960er. Von ihrem Schauspielerkollegen Oskar Werner erhielt Schell den Spitznamen „Seelchen“, der ihr allerdings zeitlebens missfiel.

Die Schauspielerin Maria Schell ist tot. Die 79-Jährige starb am Dienstagabend in ihrem Bauernhaus im österreichischen Kärnten. Am Karfreitag war sie wegen einer Lungenentzündung ins Spital eingeliefert worden. Die am 15. Januar 1926 geborene Schell wurde in den fünfziger Jahren zu einem der grössten Stars des deutschen Nachkriegsfilms und erhielt mehrere Auszeichnungen.

chs. Maria Schell starb nach Angaben des österreichischen Radiosenders ORF in ihrem Haus in der Kärntner Gemeinde Preitenegg. Schell sei «friedlich eingeschlafen», berichtete der Bürgermeister ihres Wohnorts im Radio.

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