Lust & Frust (Woche 53)

Lust: Die Silvesterfeier in Zürich.
Friedlicher Jahresausklang bei gutem Wetter inkl. Vollmond (!), angenehmer Temperatur und einem herrlichen Feuerwerk. Was will man mehr. Das neue Jahr kann beginnen.
Mit dem alkoholisierten Gejole hunderter Secondos wird man wohl an solchen Veranstaltungen künftig leben müssen. Bezeichnend war, dass unmittlerbar neben mir 6 junge Mädchen aus Deutschland standen, welche herzlich, fröhlich und vor allem gesittet dem Jahreswechsel entgegenfieberten…

Frust: Die Neujahrsansprache von Bundespräsidentin Doris Leuthard. Dunkle Haare, schwarze Kleider und ebensolche Fingernägel. Sie sah beinahe aus wie eine Gestalt aus «Lord of the Rings». Keine Ahnung, ob das ihre Idee war oder diejenige eines genialen Typenberaters!? Tut man so Optimismus verbreiten, in dem man in solch dunkler Erscheinung eine ziemlich langweilige Beerdingungsrede herunter betet ohne auch kaum einmal ein wenig zu Lächeln? Jedes Wort zum Sonntag hat mehr Pep und Charme… Schade, aber so bekommt das Image dieser ehemaligen Scheidungsanwältin aus dem Aargau nie etwas Auftrieb. Das ist ähnlich wie bei der 10vor10-Moderatorin Wille. Wenn ich die sehe, habe ich jedesmal das Gefühl, sie frage demnächst, ob ich Kaffee oder Tee wolle (sie war zuvor Flight Attendant)…
A propos Typenberater: Man stellt NIEMALS Blumen VOR ein Gemälde!

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