Lust und Frust (Woche 34)

Lust: Ich freue mich, dass sich diese Woche so einiges verbessert hat. Zum einen die Situation der UBS, deren Aktie nun wieder auf über 18 Franken gestiegen ist sowie auch das Verhältnis zu Libyen. Bundespräsident Hans-Rudolf Merz sei Dank. Wobei ich erst so richtig zufrieden bin, wenn die zwei in Libyen festgehaltenen Leute wieder heil in der Schweiz angekommen sind. Falls die Medien aber so weitermachen und jedem Löli ein Mikrofon unter die Nase halten, um ihn zu fragen, wie er die Merz-Aktion findet, dann würde ich mich nicht wundern, wenn sich Herr Gaddafi wieder anders besinnt. Wie auch immer: Ich boykottiere Tamoil-Tankstellen weiterhin und ich hoffe, dass dies ganz viele Schweizer auch so tun!

Frust: Ich finde Google Street View eine tolle Sache und es ärgert mich sehr, dass der oberste Datenschützer, Hanspeter Thür, diesen Dienst als «Unzumutbar» bezeichnet. Er will, dass Google den Online-Dienst Street View für die Schweiz unverzüglich vom Netz nimmt. Google erfülle die Auflagen zum Schutz der Privatsphäre nicht. Mein Gott, haben wir wirklich keine anderen Sorgen? Hier gehts zum Artikel.
Nachtrag vom 22. August 2009: Nicht der eidgenössische Datenschützer, sondern auch immer mehr Bürger wollen sich den neuen Online-Dienst von Google nicht bieten lassen – 300 Beschwerden gegen Street View sind in den letzten vier Tagen eingegangen. Da kann ich nur eines sagen: Was sind wir Schweizer doch für Bünzlis! Gottseidank nicht alle…

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