Hier die latest News in meiner Jukebox: Eine neue CD von «Stefanie Heinzmann», guter Dance-Sound von «Jean-Roche» und das aktuelle Album von «Erasure».
Archiv des Autors: Ralph
Neue CDs am 02.03.2012
Drei grandiose Neuvorstellungen in meiner MP3-Sammlung: Das neue Album von «Katie Melua», der Zweitling von «Donkeyboy» (Die Pet Shop Boys können zusammenpacken) sowie eine jazzige CD von «Anne Wood» mit ABBA-Song, inkl. eine bisherig unveröffentichten Titel.
Sänger Lucio Dalla ist tot
Lucio Dalla (* 4. März 1943 in Bologna; † 1. März 2012 in Montreux, Schweiz) war ein italienischer Musiker. Der Cantautore war für seine meist kritischen und poetischen Texte bekannt.
Der italienische Liedermacher Lucio Dalla ist in Montreux an einem Herzinfarkt gestorben. Er wäre am 4. März 69 Jahre alt geworden.
»Es sei ihm sehr gut gegangen, er sei glücklich und im Frieden mit sich selber gewesen, sagte ein Freund von Dalla. Dieser hatte noch am Mittwochabend mit ihm telefoniert.
Hazy Osterwald ist tot
Hazy Osterwald (* 18. Februar 1922 als Rolf Erich Osterwalder in Bern; † 26. Februar 2012 in Luzern[1]) war ein Schweizer Musiker, Sänger und Orchesterleiter. Zu seinen bekanntesten Stücken gehören der «Kriminal-Tango» und der «Konjunktur-Cha-Cha» («Geh’n Sie mit der Konjunktur»).
Der Musiker verstarb am Sonntag im Alter von 90 Jahren
Seinen 90. Geburtstag feierte Hazy Osterwald am 18. Februar in kleinem Kreis zu Hause; eine geplante Party war abgesagt worden, nachdem sich seine Parkinson-Krankheit nach einer Infektion verschlimmert hatte.
Schübligzischtig
400-jährige Tradition im Oberland
Der Verein Kulinarisches Erbe der Schweiz mit Sitz in Lindau beschreibt den Schüblig als eine Brühwurst aus Rind-, Schweine- und Speckfleisch. Er ist grösser als der Cervelat und enthält gröberes Brät. Dazu kommen Schwarte, Wurstspeck, Rückenspeckwürfel, Eiswasser und je nach Sorte verschiedene Gewürze, Nitritpökelsalz, Phosphat und Ascorbinsäure.
Auch das Schweizerische Idiotikon, das Schweizerdeutsche Lexikon, definiert den Schüblig als das «raueste von allem Wurstfleisch», das nicht allzu fein gehackt werde.
Schüblig-Zischtig
Insgesamt 230 Kilogramm Fleisch hat beispielsweise der Baumer Metzger Silvano Stappung an diesem Tag zu Schübligen – Baumer, Hallauer, Basserdorfer, Ratsherren, Füürweer, St. Galler, Fasnachts und Kümmel Schüblige – verarbeitet. Er stellt fest, dass die Tradition des Schüblig-Zischtigs Aufwind erhalten hat. Längst hat er den «Zischtig» um vier Tage im Voraus erweitert. «Das Einkaufsverhalten hat sich verändert, man kauft vermehrt am Wochenende.»
Aus den Pfannen stibitzt
Der «Schübligzischtig» geht auf einen Brauch zurück, wie er schon vor rund 400 Jahren gepflegt wurde. Laut Heinrich Messikommers Werk «Aus alter Zeit. Sitten und Gebräuche im zürcherischen Oberlande» assen die Oberländer am Tag vor Aschermittwoch, vor der nachfolgenden Fastenzeit also, noch einmal tüchtig Fleisch. Ein grosser Schüblig vom Metzger war genau das Richtige für ein herzhaftes Festessen.
Bis in die 1980er Jahre hatten die Schulkinder im Oberland am «Schübligzischtig» sogar frei und zogen verkleidet durch die Strassen. Jugendliche sollen sich früher einen Spass
daraus gemacht haben, Schüblige aus den Pfannen zu stibitzen und sofort zu verzehren.
Der Ausspruch «Häsch Schüblig ide Oore» – gemeint ist, dass jemand schlecht hört – hat übrigens nichts mit der Wurst zu tun. Mit «Schüblig» bezeichnete man früher eine Baumwollflocke, die zum Stopfen der Ohren diente.
(rri)
Metzgerei Stappung, Bauma | Quelle: Zürcher Oberländer, 21.02.2012
Neue CDs am 13.02.2012
Die erste neue «Bravo Hits» vom 2012 ist da, das wunderbare erste Album von Newcomerin «Christina Perri» sowie eine witzige Scheibe von «Eliza Doolitle».