Lust: Ich habe mich sehr über die Tatsache gefreut, dass Barack Obama den Nobelpreis erhält, obschon sich bereits nach kurzer Zeit die ganze Journalistenwelt gefragt hat wofür überhaupt. Nichtsdestotrotz, ich finde es gut. Dieser Mensch strahlt schon als Person friedliche Absichten aus. Und in der Praxis ist es immer schwieriger, seine Vorhaben umzusetzen. Er hat noch Zeit und – yes he can!
Ich habe mich ausserdem gefreut, dass sich u.a. Basel dafür ausgesprochen hat, das Aushängen der Plakate zur Anti-Minarett-Initative zu verbieten. Meinungsfreiheit hin oder her, aber auch die hat MEINER Meinung nach gewisse Grenzen.
Frust: Die Anti-Minarett-Initative. Sie hat mich von Anfang an geärgert. Vor allem, weil sie so bigott ist. Es wäre doch viel ehrlicher gewesen, wenn die Initianten von Anfang an eine Initiative gegen den Islam lanciert hätten. Wobei ich befürchte, dass diese ewiggestrigen SVP-Heinis den Unterschied zwischen Islam und Islamismus nicht kennen. Denn letzteres ist etwas, was selbst die Moslems in unserem Land nicht wollen. Wir alle nicht! Die Initiative wird unser sonst schon massiv angeschlagenes Image im Ausland noch schmerzlich verschlechtern. Erst recht, wenn sie angenommen wird, was ich unter keinen Umständen hoffen will.
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